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SQL Server Always On Availability Group (Windows, WSFC)

SQL ServerStufe: FortgeschrittenDauer: 90–150 Min.

Richtet auf Windows-Servern mit installiertem SQL Server 2022 eine Always On Availability Group ein: Windows Server Failover Cluster (WSFC) und Quorumzeuge (Dateifreigabe / Cloudzeuge), Aktivieren von Always On, Mirroring-Endpunkte und Berechtigungen, AG mit Automatic Seeding, Listener, synchrone/asynchrone Replicas, lesbare Secondary, Failovertest und Überwachung. Am Ende hast du eine AG, deren Anwendungen sich über den Listener-Namen verbinden und deren Failover getestet ist.

Installiere zuerst jeden Knoten mit SQL Server-Installation unter Windows mit derselben Version und denselben Pfaden. Für den laufenden Betrieb und Störungen einer bestehenden AG (Latenz, erzwungenes Failover, Datenbanken hinzufügen) siehe AG-Betrieb; für eine AG mit Pacemaker unter Linux siehe Always On AG (Linux).

Topologie: 2–9 Windows-Knoten (WSFC) + Zeuge (Witness)

Vor dem Start

  • SQL Server 2022 ist auf allen Knoten mit derselben Version und demselben CU, demselben Instanznamen (…) und denselben Laufwerksbuchstaben und Pfaden für Daten/Log installiert (SQL Server 2022-Installation unter Windows im Menü Installation). Edition: Enterprise (Standard unterstützt nur Basic AG: 2 Replicas, 1 Datenbank).
  • Alle Knoten laufen mit derselben Windows Server-Version, sind in derselben Domäne (…), aktuell gepatcht und im selben Subnetz. Jeder Knoten hat eine statische IP; die DNS-Einträge stimmen.
  • Das Konto, mit dem du installierst, ist auf allen Knoten lokaler Administrator und in SQL Server sysadmin. Es darf im AD die Computerobjekte … und … anlegen (oder die Objekte wurden vorab angelegt und dem CNO Vollzugriff erteilt).
  • Zwei freie IPs sind reserviert: Cluster …, Listener … (noch kein DNS-Eintrag).
  • Die Zeugenfreigabe … liegt auf einem von den Knoten getrennten Server; Freigabe- und NTFS-Berechtigung: Vollzugriff für …\…$ (kann auch nach dem Erstellen des Clusters erteilt werden).
  • Das Azure Storage-Konto … (Standard, LRS/ZRS) ist bereit, und die Knoten erreichen .blob.core.windows.net über 443. Der Zugriffsschlüssel (Access Key) liegt dir vor.
  • …… Knoten (ungerade Anzahl): Die Quorummehrheit ist auch ohne Zeugen gegeben; ein Zeuge wird trotzdem empfohlen.…… Knoten (gerade Anzahl): Ohne Zeugen kann der Cluster beim Ausfall eines Knotens stehen bleiben. Wähle einen Zeugen.…
  • Offene Ports zwischen den Knoten: SQL …/TCP, Endpunkt …/TCP, Cluster 3343/TCP-UDP, RPC 135/TCP + dynamisches RPC, SMB 445/TCP.
  • Auf jedem Knoten ist das PowerShell-Modul SqlServer installiert (für Enable-SqlAlwaysOn).
  • Die Datenbanken für die AG (………, ……) sind auf Knoten 1 vorhanden und Benutzerdatenbanken (keine Systemdatenbanken); auf den Secondary-Knoten gibt es keine Datenbank mit demselben Namen.
  • Für das Dienstkonto … ist für jeden Knoten der SPN MSSQLSvc/<node>.…:… registriert (Endpunkt- und Listener-Verbindungen verwenden Kerberos; füge für den Listener auch MSSQLSvc/….…:… hinzu).
  • Das Wartungsfenster ist genehmigt; es gibt aktuelle Sicherungen der Datenbanken und Snapshots der Knoten.

Phasen der Anleitung

  • Windows Server Failover Cluster — Feature Failoverclustering installieren · Cluster validieren (Test-Cluster) · Cluster erstellen · Quorumzeugen konfigurieren (Dateifreigabe) · Quorumzeugen konfigurieren (Cloudzeuge) · Clusterstatus prüfen
  • Always On in SQL Server aktivieren — Always On aktivieren · Logins für die Dienstkonten anlegen · Mirroring-Endpunkt erstellen · SQL- und Endpunkt-Port in der Firewall öffnen · Zugriff auf die Endpunkte testen
  • Availability Group — Datenbanken auf FULL Recovery umstellen und vollständig sichern · AG erstellen (Primary) · Secondary in die AG aufnehmen · Automatic Seeding überwachen · Listener erstellen · Read-only Routing konfigurieren (lesbare Secondary)
  • Überprüfung und Failovertest — AG-Integrität prüfen · Verbindung über den Listener testen · Geplanter Failovertest: … zur Primary machen · Zurückwechseln: … wieder zur Primary machen · In der Clusteransicht prüfen
  • Nach der Installation und Überwachung — Logins, Jobs und weitere Serverobjekte abgleichen · Sicherungsstrategie festlegen · AG mit DMV-Abfragen überwachen · Agent-Warnungen für Rollenwechsel einrichten
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